Die Krebserkrankung ist bis heute ein noch nicht vollständig erforschtes Leiden mit unvorhersehbaren Folgen. Alternative Behandlungsmethoden unterstützen die Schulmedizin erfolgreich und kommen immer öfter zur Anwendung.
Die Vorstellung, an Krebs zu erkranken, löst bei vielen Menschen Panik aus. Kein Wunder, denn dieses Damoklesschwert ist immer allgegenwärtig. Und trotzdem – die Krebserkrankung bedeutet schon längst kein Todesurteil mehr, soviel steht fest. Die Forschungen zur Krebsbehandlung schreiten kontinuierlich voran, und neben den konventionellen Behandlungsmethoden treten auch zahlreiche alternative Möglichkeiten auf den Plan. Allerdings sind dabei oft große Hürden zu überwinden, denen Vorurteile und eingeschliffene Denkweisen gegenüber stehen.
Ein wichtiger Aspekt zur Behandlung des Krebses und dessen Eliminierung ist eine intensive Ursachenforschung. Ohne erkennbaren Grund kann man eine Krankheit und deren Verlauf nicht verstehen und damit lediglich die Symptome therapieren. Das ist wenig sinnvoll. Bekannt ist allerdings, dass Tumore und Krebszellen immer dann entstehen, wenn das Erbgut der Zellen geschädigt ist und Mutationen hervorruft, die den Gesetzmäßigkeiten der Zellerneuerung nicht mehr gehorchen.
Die alternative Krebstherapie beschäftigt sich vordergründig mit verschiedenen Naturheilverfahren. So hat man zum Beispiel bei den Inhaltstoffen der Mistel immunmodulatorische Eigenschaften gefunden, die zur Krebstherapie intensiv erforscht werden. Die aus Mistelextrakt gewonnene Lektine löst nämlich an der Innenhaut der Blutgefäße einen gesteuerten Zelltod aus. Da sich Tumore unter anderem von Blutgefäßen ernähren, ist diese Therapieoption sehr Erfolg versprechend. Auch die lokale Überwärmung betroffener Organe oder Gewebe kann Tumorzellen nachhaltig schädigen und sie absterben lassen.
Eine weitere, bereits im 18. Jahrhundert entdeckte Methode findet ebenfalls Anwendung in der alternativen Krebstherapie. Hierbei wird elektrischer Strom kontrolliert zur Behandlung eingesetzt, bewirkt eine Art Depolarisation und lässt dabei in der Krebszelle Salzsäure entstehen. Diese zerstört nun die Zellmembran des Tumors.
24. September 2010