Wer sich ein Motorboot leistet, um damit auf heimischen oder ausländischen Gewässern unterwegs zu sein, hat die Möglichkeit, dieses über verschiedene Versicherungspakete abzusichern.
In Deutschland unterliegen Kraftfahrzeuge einer Versicherungspflicht. Für andere Sport- oder Fortbewegungsmittel besteht eine solche Pflicht nicht; dennoch kann es sich als sinnvoll erweisen, über einen Versicherungsschutz zu verfügen. Als Besitzer eines Motorbootes beispielsweise steht es einem frei, eine Versicherung abzuschließen. Sollte man damit andere Länder bereisen, kann es aber durchaus der Fall sein, dass eine Versicherungspflicht besteht. Hier sollte man sich vorab informieren und bei Abschluss einer Versicherung auch unbedingt einen Auslandsschutz mit einschließen.
Als in vielen Fällen sinnvoll hat sich eine sogenannte Wassersporthaftpflicht-Versicherung erwiesen. Diese deckt durch das Boot verursachte Personen- oder Sachschäden in einer vorher festgelegten Höhe ab. Im Falle eines Unfalls können dem Besitzer so hohe Kosten für Reparaturen oder Arztkosten erspart bleiben. Auch eventuelle Gewässerschäden durch austretenden Treibstoff oder Beschädigungen an öffentlichen Bauwerken (wie zum Beispiel Brücken) sind inbegriffen. Eine solche Wassersporthaftpflicht lässt sich auch so abschließen, dass sie nicht nur für den Bootsbesitzer selbst, sondern auch für das Führen des Bootes autorisierte Personen greift. So ist es unter anderem möglich, dass mehrere Familienmitglieder oder Freunde in den Versicherungsschutz integriert werden und jederzeit ein umfassender Schutz durch die Motorboot-Versicherung besteht.
Verschiedene Versicherungsunternehmen bieten Wassersporthaftpflicht-Versicherungen zu ganz unterschiedlichen Tarifen und Konditionen an. Ein Preis-Leistungs-Vergleich, der unter anderem auch bequem über das Internet angestellt werden kann, lohnt sich immer.
24. September 2010